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Elena Kononenko (Sopran)

Die in Minsk (Weißrussland) geborene Sopranistin Elena Kononenko absolvierte in Moskau an der Gnessin Akademie ihr Gesangstudium bei Elena Obolenskaya und an der Staatlichen Musikakademie in Minsk das Studium als Konzertpianistin bei Ludmila Shelomenzeva. Ihre Lehrer waren u.a. Bruno Pola und Virginia Zeani.Sie besuchte Meisterkurse bei Francisco Araiza, Grace Bumbry, Adriana Stamenova Porta.

Sofort nach Abschluss ihres Studiums engagierte sie die Moskauer Kammeroper unter der Leitung von Boris Pokrowsky, wo sie auf zahlreichen Tourneen in bedeutenden Opernhäusern (Teatro Colon Buenos Aires, Grand Theatre Bordeaux, Odzi Hall Tokyo, Teatro Regio Turin, Tel Aviv, Wien, Amsterdam, Strasbourg, Paris, Rom, Mailand u.a.) führende Titelpartien ihres Faches sang.

Nach zwei erfolgreichen Konzerten in Moskau und St. Petersburg zusammen mit José Carreras, sowie gemeinsame Auftritte mit Roberto Alagna und Simon Estes, wurde Elena Kononenko vom Bolschoi Theater als Gast eingeladen. Sie sang die Hauptrollen in Rimsky-Korsakows Opern die Marfa in „Die Zarenbraut“ und Königin von Schemachan in „Der goldene Hahn“. U.a. trat sie mit großem Erfolg in Salzburg im Kleinen Festspielhaus als Violetta in Verdis „La Traviata“. Als Tosca in der gleichnamigen Oper von Puccini gastierte sie erfolgreich in Dänemark, Norwegen, Deutschland, England und Österreich. Seit 2008 lebt Elena Kononenko in Salzburg und führt von dort aus ihre internationale Tätigkeit als Konzert- und Opernsängerin fort. Ihr Repertoire umfasst sowohl die führenden Sopran-Partien der italienischen Oper als auch Werke u.a. von Mahler, Denisov, Schnittke und Schostakowitsch.

Parallel widmet sich Elena Kononenko mit großer Hingabe der Musik von Bach (Magnificat, Passionen, Oratorien und Kantaten), Händel (Messias), Mozart (Große Messe in c-Moll, Krönungsmesse),Pergolesi (Stabat Mater), Beethoven (Missa Solemnis),Verdi (Requiem) u.a.

Für ihre künstlerischen Leistungen wurde Elena Kononenko vom russischen Staat mit dem Titel Verdiente Künstlerin der Russischen Föderation ausgezeichnet.

 

Fotos: Susi Graf

 

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